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Digitales Gebäudelogbuch: EU bereitet einheitlichen Datenrahmen für Gebäude vor
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Die Europäische Union arbeitet an einem gemeinsamen digitalen Ordnungsrahmen für Gebäudedaten. Nach aktuellen Planungen soll das Europäische Komitee für Normung CEN Grundlagen für sogenannte digitale Gebäudelogbücher erarbeiten. Damit soll künftig klarer geregelt werden, welche Informationen zu einem Gebäude digital erfasst, strukturiert weitergegeben und dauerhaft fortgeschrieben werden können.
Digitale Gebäudelogbücher gelten als wichtiger Baustein für eine datenbasierte Bau- und Immobilienwirtschaft. Sie können technische, energetische, administrative und betriebliche Informationen eines Gebäudes zusammenführen. Dazu zählen beispielsweise Angaben zu Planung, Genehmigung, Bauausführung, Energieeffizienz, Sanierung, Wartung, eingesetzten Produkten, Materialien und späterem Rückbau.
Nach dem derzeit bekannten Fahrplan sind zwei Normungsschwerpunkte vorgesehen. Zum einen soll ein europäischer Rahmen für Aufbau und Anwendung digitaler Gebäudelogbücher entstehen. Zum anderen ist ein gemeinsames Kerndatenschema geplant, das den Austausch und die Auswertung von Gebäudedaten vereinfachen soll. Die entsprechenden europäischen Normen sollen nach aktuellem Stand bis Ende Oktober 2028 vorliegen.
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Vorschau auf den 23. buildingSMART-Anwendertag
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Am 13. Mai 2026 lädt buildingSMART Deutschland zum 23. buildingSMART-Anwendertag nach Berlin ein. Veranstaltungsort ist das Hotel Berlin, Berlin. Nach Angaben des Veranstalters umfasst das Programm 28 Vorträge; das offizielle Terminfenster ist mit 10:00 bis 16:30 Uhr angegeben, während das Programmschema bereits einen gemeinsamen Auftakt ab 09:30 Uhr vorsieht.
Der Anwendertag zählt zu den zentralen Treffpunkten der deutschsprachigen BIM- und Open-BIM-Community. Inhaltlich spannt das Programm 2026 einen weiten Bogen: Auf der Agenda stehen unter anderem Infrastruktur, BIM-Implementierung und Change-Management, Planungs- und Produktionsprozesse, Gebäudebetrieb und TGA, Technologie und Datenmanagement, Rahmenbedingungen, Nachhaltigkeit sowie ein eigener Themenblock zu Künstlicher Intelligenz.
Besonders deutlich wird dabei, dass sich die Diskussion im Markt weiter verschiebt: BIM wird nicht mehr nur als Modellierungs- und Koordinationsmethode verstanden, sondern zunehmend als datengetriebene Arbeitsgrundlage für Planung, Bau, Betrieb und Automatisierung. Dazu passen Vorträge zu LLMs im Open-BIM-Planungsalltag, zu neuronaler KI und maschinellem Lernen auf BIM-Baustellen, zum Schutz geistigen Eigentums in Zeiten von KI sowie zu KI als Treiber für nachhaltiges Bauen mit BIM.
CAD wird intelligent: KI rückt direkt ins Herz der Entwicklungsplattform
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Mit dem Start von HOOPS AI zeichnet sich im CAD-Markt eine neue Richtung ab: Künstliche Intelligenz soll nicht mehr nur als separates Zusatztool neben bestehenden Anwendungen laufen, sondern direkt in die technische Daten- und Prozessschicht von CAD-Ökosystemen eingebunden werden. Tech Soft 3D hat HOOPS AI Ende März 2026 offiziell in die allgemeine Verfügbarkeit gebracht und positioniert die Lösung als erstes Framework, das Machine Learning gezielt auf CAD-Daten anwendbar machen soll.
Der entscheidende Punkt ist dabei nicht ein einzelnes KI-Feature, sondern die Plattformlogik dahinter. Laut Produktbeschreibung vereint HOOPS AI den Zugriff auf CAD-Daten, die Aufbereitung großer Datensätze, CAD-spezifische Encodings, Visualisierung sowie die Steuerung reproduzierbarer Experimente in einer durchgängigen Toolchain. Die Lösung richtet sich ausdrücklich an Data Scientists, ML-Ingenieure und Softwareentwickler, nicht primär an klassische Endanwender im Planungsbüro.
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Tendenz von der digitalBAU: KI-Visualisierung rückt in den Kern des Entwurfs
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Auf der digitalBAU 2026 in Köln zeichnete sich ein klarer Trend ab: KI wird im Bauwesen nicht mehr nur als Zusatzfunktion verstanden, sondern zunehmend als produktiver Bestandteil durchgängiger Planungs- und Entwurfsprozesse. Das passt auch zum offiziellen Messeprofil: Die digitalBAU nennt „Gamechanger KI“ ausdrücklich als eines der Leitthemen; laut Schlussbericht präsentierten vom 24. bis 26. März 2026 rund 300 Aussteller ihre Lösungen, rund 11.000 Besucher informierten sich über aktuelle Entwicklungen der Bausoftware.
Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung im Bereich Rendering, ArchViz und generative KI. Der bisher eher nachgelagerte Visualisierungsschritt verschiebt sich immer stärker in frühe Entwurfsphasen. Statt erst am Ende eines Projekts aufwendige Renderings zu erzeugen, werden heute bereits aus Skizzen, Modellen und Massing-Studien sehr früh stimmungsvolle Entwurfsbilder und Varianten generiert. Genau diese Richtung verfolgen aktuelle Werkzeuge wie Veras 4.0, D5 Render 3.0, MyArchitectAI und Autodesk Forma Site Design.
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