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Skalierbares 3D-Streaming rückt in den Fokus cloudbasierter Bau- und Planungsprozesse
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Neue Technologien für das Streaming hochauflösender 3D-Daten über das Web gewinnen an Bedeutung. Für BIM-Viewer, CDE-Plattformen und digitale Zwillinge könnte das ein wichtiger Entwicklungsschritt sein: Große Modelle sollen schneller, geräteunabhängiger und kollaborativ nutzbar werden – ohne dass Anwender komplette Datensätze lokal verarbeiten müssen.
Ein aktuelles Beispiel ist die Plattform Miris, deren Public Beta am 24. März 2026 gestartet ist. Nach Angaben des Unternehmens werden 3D-Assets im OpenUSD-Format hochgeladen, automatisch für das Streaming aufbereitet und anschließend an verschiedene Endgeräte ausgeliefert. Miris spricht dabei von einer Infrastruktur, die ohne klassischen Aufbau eigener Streaming-Pipelines auskommen und 3D-Inhalte skalierbar über das Web bereitstellen soll. Die Plattform gibt an, Assets mit bis zu 10 GB unterstützen zu können.
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Neue Produkte von SOFTTECH auf der digitalBAU
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KI-Unterstützung sowie die durchgängige Integration von Bauaufgaben über sämtliche Disziplinen eines Projekts sind für die SOFTTECH GmbH, die auf der digitalBAU vom 24. bis zum 26. März erstmals als Teil der Orca Group auftritt, zentrale Zukunftsthemen. Zusätzlich zum KI-Chatbot, der Unterstützung bei Fragen in der Arbeit mit der Aufmaß-Software GRAVA connect sowie mit dem AVA-System AVANTI bietet, bestückt der Softwarehersteller nach und nach weitere Produkte mit praktischen KI-Anwendungen, insbesondere auch für das Bauen im Bestand. Auf der Digitalisierungsmesse stellt SOFTTECH die KI-basierte Planerkennung in einer Beta-Version für GRAVA connect vor. Wichtige Neuerungen und konkrete Umsetzungen verschiedener Kundenwünsche gibt es außerdem bei AVANTI sowie dem CAD-System SPIRIT.
Wie man in England die Zukunft von BIM und KI sieht
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Ein aktueller Fachbeitrag aus dem Londoner Branchenumfeld zeigt, wie stark sich die Debatte über die Zukunft von BIM verschiebt: Weg vom reinen digitalen Modellieren, hin zu datengetriebenen, KI-gestützten Planungsprozessen. Ausgangspunkt ist ein Beitrag eines Londoner Fachmediums, das die kommenden Jahre als Phase eines tiefgreifenden technologischen Umbaus im Planen und Bauen beschreibt.
Im Mittelpunkt dieser Sichtweise steht die Annahme, dass BIM künftig weniger nur ein Modellierungswerkzeug sein wird, sondern zunehmend als intelligente Informations- und Entscheidungsbasis dient. Planerinnen und Planer würden dann nicht mehr ausschließlich Bauteile manuell modellieren, sondern stärker Ziele, Regeln, Leistungsanforderungen und Randbedingungen definieren, aus denen digitale Systeme passende Lösungen ableiten. Diese Richtung passt zu der britisch geprägten BIM-Kultur, die mit dem UK BIM Framework und den zugrunde liegenden BS EN ISO 19650-Standards seit Jahren auf strukturiertes Informationsmanagement setzt.
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BIM wird zum digitalen Rückgrat moderner Bauprozesse
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Die digitale Transformation im Bauwesen gewinnt weiter an Tempo. Building Information Modeling, kurz BIM, entwickelt sich dabei zunehmend von einer reinen Planungsmethode zu einer durchgängigen Arbeitsweise für Planung, Ausführung und Betrieb. Im Mittelpunkt stehen nicht mehr nur dreidimensionale Modelle, sondern vor allem strukturierte Informationen, die von der ersten Idee bis in die Nutzungsphase eines Bauwerks hinein verfügbar bleiben.
Für Planungsbüros, Bauunternehmen und öffentliche Auftraggeber wird damit vor allem eines wichtiger: der verlässliche Umgang mit Daten. Modelle müssen heute weit mehr leisten als die anschauliche Darstellung eines Gebäudes. Sie dienen als gemeinsame Grundlage für Fachplanung, Terminsteuerung, Kostenbetrachtung, Abstimmung im Projektteam und spätere Betriebsprozesse. BIM wird damit immer stärker zu einem Werkzeug, das technische, organisatorische und wirtschaftliche Fragestellungen zusammenführt.
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